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Ablauf der Betreuung

Wenn eine Familie mit ihrem Kind in die Klinik kommt, wird das Kind untersucht und der Wissensstand der Eltern und des Kindes über Diabetes und die nötige Behandlung überprüft.

Die Familie wird genau informiert:

  • über das Insulin-Spritzen
  • das Lagern des Insulins (z.B. in mit Wasser gekühlten Tontöpfen)
  • die Diät
  • ev. Komplikationen, bei denen es nötig ist, sofort in die Klinik zu kommen

Das ist manchmal wegen der vielen verschiedenen Dialekte sehr schwierig, nur sehr wenige Patienten können Hindi oder Englisch, manche auch nicht die Landessprache Maharaschti.

Die Diabetiker bekommen für 3 Monate Insulin und Spritzen mit nach Hause und müssen nach 3 Monaten wieder kommen. So sind regelmäßige Kontakte zur Klinik gesichert und auch, dass das teure Insulin wirklich bestimmungsgerecht verwendet wird. Bei den 3-Monats-Kontrollen werden alle nötigen Untersuchungen durchgeführt. Dabei bekommen die Kinder auch Briefe, die die Paten an die Klinik geschickt haben.

Das Team von Dreamtrust interessiert sich auch für den Schulbesuch, Erfolge in der Schule, Zukunftspläne... der Kinder und versucht auch hier zu beraten und wenn möglich zu helfen. Besonders wichtig ist es, dass auch Mädchen schreiben und lesen lernen und evtl. auch eine Berufs-Ausbildung erhalten. /p>

Manche Kinder leben bis zu 250 km von Nagpur entfernt. Mehrmals jährlich unternehmen Mitarbeiter von Dreamtrust mehrtägige Besuchs-Touren in die Dörfer, um die Kinder auch zuhause zu besuchen und zu sehen wie sie leben. Es ist für das Ansehen der Kinder etwas Besonderes, wenn sie Besuch aus der Stadt - oder gar von einem Europäer, bekommen!

Spendengelder, die außerhalb von Patenschaften bezahlt werden, werden z.B. für diese Fahrten verwendet.

Frau Anna Uhlich, die Koordinatorin des Projektes in Österreich, fährt auf eigene Kosten ca. alle 2 Jahre nach Indien um das Projekt zu besuchen. Dabei trifft sie alle Patenkinder und fährt auch zu einzelnen Familien aufs Land.

Sie berichtet in der kleinen Dreamtrust-Zeitung, die alle Paten regelmäßig zugeschickt bekommen und bei Patentreffen über ihre Erlebnisse. Im Jänner 2004 ist sie wieder aus Indien zurückgekommen, hat viel zu erzählen und viele Fotos der Patenkinder mitgebracht! Die Termine für Treffen der Paten und am Projekt Interessierten erfahren Sie unter "Neues".